![]() | 20. November 2008 Kritik zu Death Race Frankensteins Todesrennen Originaltitel: Death Race 2000 Herstellungsland: USA Erscheinungsjahr: 1975 Regie: Paul Bartel Darsteller: Sylvester Stallone, David Carradine, Mary Woronov, Martin Kove, Simone Griffeth, Roberta Collins, Louisa Moritz, Don Steele, Joyce Jameson u.a. ---- VS ---- Death Race Originaltitel: Death Race Herstellungsland: USA Erscheinungsjahr: 2008 Regie: Paul W.S. Anderson Darsteller: Jason Statham, Joan Allen, Ian McShane, Tyrese Gibson, Natalie Martinez, Max Ryan, Jason Clarke, Frederick Koehler, Jacob Vargas, Justin Mader, Robert LaSardo, Robin Shou u.a. Willkommen zu dem gigantischsten Topevent der Medienwelt! Es ist Death Race Zeit und sie sind live dabei, wenn die Kontrahenten Death Race 2000 unter dem Künstlernamen Frankensteins Todesrennen auf Death Race, das Remake trifft! Und da marschieren die Kombattanten auch schon ein. Frankensteins Todesrennen ist der Erfahrenere der beiden Kontrahenten, weilt er doch schon mehr als 20 Jahre unter uns, während es der junge Emporkömmling auf gerade mal knapp en Jahr an Erfahrung bringt. Wer wird diesen Clash der Titanen gewinnen? Original vs. Remake? Oder sagen wir besser Oldtimer vs. hochgetunte Pimpkarre? Und da legen beide auch schon gut los. Mit ihren Geschichten wollen sie punkten. Frankensteins Todesrennen legt vor mit einer nicht gerade innovativen Geschichte um ein Überlandrennen in den USA der Zukunft (1979!). Die Geschichte lebt dabei vor allem von einer ganzen Handvoll komplett bekloppter Ideen. Da gibt es Punkte für das Überfahren von Menschen. Frauen sind dabei mehr wert als Männer. Alte Leute und Kinder stellen den Jackpot dar. Also biegt man auch schon mal in Richtung eines Krankenhauses ab, um da eben Kinder und Rentner zu meucheln. In einer Gesellschaft, in der die Überalterung allmählich zunimmt, kann dies sogar als ein sozialkritischer – wenn auch ultraböser - Kommentar durchgehen. Dass die Medien von diesen Vorgängen allerdings so geil werden, dass sie sie bis ins Extrem ausschlachten und einen echten Hype um die Veranstaltung zelebrieren, ist dann zumindest der offensivste kritische Kommentar im Film. Ansonsten geht es eben um Piloten in ihren irren Kisten, die unbedingt als erster durchs Ziel wollen. Im Remake geht es nun im Grunde um genau dasselbe. Ganz genau geht es auch hier um eine zukünftige Gesellschaft. Die Gefängnisse wurden privatisiert und verfolgen kommerzielle Ziele. Der Vorreiterknast dahingehend ist das Gefängnis von der eiskalten Hennessey, die in ihrem Knast ein Rennen namens Death Race veranstaltet und es medial bis ins Letzte ausschlachtet. Dass es bei diesem Rennen regelmäßig Tote gibt, wird billigend in Kauf genommen. Hot Shot ist ein Fahrer namens Frankenstein. Vier Rennen hat er schon gewonnen und sollte er noch einmal siegen, winkt ihm die von der Gefängnisleitung zugesicherte Freiheit. Doch Frankenstein überlebt dieses letzte Rennen nicht, was man aber nicht öffentlich macht und dem Publikum vorgaukelt, er sei nur verletzt. Doch in den Folgeshows brechen die Quoten dank fehlender Identifikationsfigur komplett ein und Hennessey sucht händeringend nach Ersatz. Da wird Jensen Ames in ihr Gefängnis verlegt. Ein Mann mit Benzin im Blut, der das Angebot, Frankensteins Platz zu übernehmen, dankend annimmt, will er doch raus zu seiner Tochter und die Vorgänge hinter dem ihm angehangenen Mord an seiner Ehefrau aufdecken! Dass Jensen Ames nicht zufällig in den Knast kam, der Mord an der Ehefrau im Knast geklärt werden wird und eigentlich niemand jemals fünf Rennen gewinnen soll, dürfte hier sicher jedem sofort klar sein, denn Death Race ist hinsichtlich seiner Story ein straightes Actionvehikel, das zugunsten gigantischer Schauwerte jegliche Formen von Gesellschafts-/Medienkritik (Medienkritik ist zumindest unterschwellig vorhanden) ausblendet und auch den schwarzen Humor des Originals deutlich herunterfährt. In Death Race geht es nicht mehr um irre Ideen, es geht nur noch um die Rennen, die durch die Story wenigstens ansatzweise zusammengehalten werden sollen, was gut klappt. Das extrem hohe Tempo, das teils förmlich in Kurzatmigkeit umschlägt, und die schnelle Abfolge aus Aktionen und Reaktionen lassen die Neuauflage in keinster Weise langwierig erscheinen und darum sind beide Kontrahenten auch noch relativ gleichauf! Im nächsten Abschnitt widmen wir uns den darstellerischen Leistungswerten der beiden Vehikel und erblicken im Original als Helden David Carradine. Kein oscarverdächtiger Darsteller, niemals ein riesiger Star, aber dennoch immer mit einem sehr eigenen Charisma gesegnet, das ihn wohltuend aus der Masse abhob und für Frankensteins Todesrennen auch mühelos ausreicht. Flankiert wird er von einem irren Haufen an echten Typen. Die können zwar alle nicht spielen, erwecken aber diverse komplett bescheuerte Figuren zu eindrucksvoll überkandideltem Leben: Cowgirl Jenny mit ihrem gehörnten Auto Mathilda, die Hakenkreuzwalküre, mit ihrem Sozius Herman, dem Wüstenfuchs, in ihrem Panzerrrrr namens V1 und natürlich Machine Gun Joe, dessen Auto wie eine Waffe auf Rädern ausschaut, und der im Übrigen von einem blutjungen Sylvester Stallone verkörpert wird. Und genau diese Art des Castings macht Paul W.S. Anderson in seiner Neuauflage dem Regisseur des Originals nach. Ein absolut sympathischer und charismatischer Jason Statham macht als Jensen (später nur noch Frank genannt) das, was er schon als Frank (sic!) im Transporter am Besten konnte: Leute umknüppeln, schnell und cool durch die Gegend cruisen und den Stiernacken zelebrieren. Und wie bei Vorbild David Carradine (der im Remake im Übrigen den originalen Frankenstein spricht!) reicht das vollkommen aus für diesen Film. In den Nebenrollen setzte Anderson dann ebenfalls auf Typen, keine Schauspieler. Und so haben wir hier den üblichen Multikultimix, der alle Knastinsassenklischees transportieren darf, die man aus den üblichen Gefängnisfilmen her kennt. Der irre Latino, der irre Ivan, der irre Schwarze, der irre Asiate ;-). Und auch in diesem Film reicht dieser Mix komplett aus. Wie sich allerdings Joan Allen (Face/Off) in diesen Streifen verirren konnte, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben. Sie bringt mit ihrer wirklich eiskalten Art und mittels des coolsten Blickduells der jüngeren Filmgeschichte viel Flair und sogar eine gewisse Ernsthaftigkeit in den Film. Ein bisschen leid tut sie einem aber schon. Ian McShane als Coach und Mentor von Frank muss noch dringend erwähnt werden, da er fortsetzt, was Joan Allen einleitet: Stil in den Film bringen. In diesem Punkt liegen die Kontrahenten immer noch ziemlich gleichauf. Leichte Vorteile hat Frankensteins Todesrennen, da es seinen weiblichen Cast doch mehr abverlangt, als die prüde Neuauflage, in der Schnuckel Natalie Martinez aufgrund ihres Äußeren viel Erotik ins Spiel bringt, gegen die beherzten Nackedeiparaden im Original aber nicht viel ausrichten kann. Im Großen und Ganzen sind aber beide Filme nur Typenparaden ohne echte schauspielerische Highlights. In Punkto Technik wird es allerdings alles andere als ein Kopf an Kopf Rennen geben, denn Frankensteins Todesrennen sieht man sein Entstehungsjahr definitiv an. Die Effektszenen aus der Zukunft sind ein Witz, die Kameraführung und musikalische Untermalung sind altbacken. Die Action ist eher lahmarschig umgesetzt und weiß aus heutiger Sicht sicherlich niemanden mehr hinter dem Ofen hervorzulocken, überrascht aber mit einigen kleinen derben Gewaltspitzen. Obendrein ist gerade die Action sehr omnipräsent über den Film verteilt, immerhin ist er ja auch konstant in Bewegung. Dennoch wird Frankensteins Todesrennen in diesem Punkt von der Neuauflage mühelos überrundet. Anderson inszeniert treibend, schnell, hart, krachig, laut und extrem wuchtig, wobei er vor allem die Actionszenen so unglaublich genial paced, dass es einen permanent in den Kinosessel drückt. Seien es die genialen Autostunts, die hier an realen Objekten vollzogen werden, oder die gigantischen Ballerorgien, die die Kontrahenten ab Runde zwei abfeiern, hier gibt es Eye Candy vom Allerfeinsten, das sowohl Actionfans als auch Fans von Autoverfolgungsjagden mühelos begeistern sollte. Zwar ist gerade die Action sehr hart und schnell geschnitten, doch hier zeigt sich dann in gewisser Weise die Meisterhaftigkeit von Cutter, Kameramann und Regisseur, die eben ihre Action nicht in einem Wackelkamerawust absaufen lassen, sondern dieses Stilmittel der wüst zoomenden, hin- und herschwankenden und ruckartig herumgerissenen Kamera bewusst zur Tempoverschärfung einzusetzen verstehen. Gezielt und gekonnt eingebaute Totalen erhöhen den Überblick übers Chaos obendrein hervorragend. Kurzum: Death Race ist ein optisches Powerhouse, immer vorangetrieben durch die hochenergetische, brillant choreographierte Action, die fast schon orgiastische Ausmaße anzunehmen droht, wenn da mit Miniguns und 50mm Geschossen aufgerüstete Superboliden aufeinander einballern. Darunter pumpt ein cooler Score von Paul Haslinger, der einige Samples aus Trent Reznors (NIN) Schaffen übernahm und noch mal enormen Druck ins Geschehen bringt, ABER in keinster Weise in den Ohren haften bleibt. Sprich, ein echtes Thema oder dergleichen mehr findet man hier nicht. Spaßtechnisch würde ich beide Teilnehmer als weitgehend gleichauf bezeichnen. Denn während Frankensteins Todesrennen ganz klar ein Kind seiner Zeit ist und aus heutiger Zeit einfach nur als Trash pur verortet werden kann und vor allem optisch viel zu dröge geraten ist, um ansatzweise punkten zu können, sind es die vielen irren Ideen, die komplett kaputten Typen und die Tatsache, dass der Streifen sich selbst nicht wirklich ernst nimmt, die durchgehend zu begeistern wissen. Und auch die etwas kritischeren Ansätze können durchaus als selbige verstanden werden. Dagegen nimmt sich die an unsere Sehgewohnheiten angepasste Neuauflage viel zu ernst und ist ungefähr so innovativ, wie ein Sack voll Reis. Doch Death Race gibt auch zu keiner Sekunde vor, mehr sein zu wollen, als ein echter Männerfilm, der nach Testosteron und Gummiabrieb förmlich stinkt, die Trommelfelle zum Beben bringt und das Auge mit unglaublichen Schauwerten zu verwöhnen versucht,. Wenn im Film etwa das „Schlachtschiff“ zur Tat schreitet, sollte jedem Fan ein wohliges und vollkommen verklärtes Lächeln ins Gesicht geschrieben stehen (leider ist der Abgang der Besatzung des Schlachtschiffes ein wirklich schwacher CGI Effekt, den es bei der handgemachten Orientierung des ganzen Filmes nicht gebraucht hätte.) Der Film ist ein wahrer Spaßbolide ... solange man unter zwei Stunden Daueraction eben auch wirklich Spaß versteht. Wer mehr als Action erwartet, sitzt hier absolut im falschen Film! ------------------- Zieleinlauf ---------------------- Und damit gibt es auch nicht wirklich ein Fotofinish in diesem Rennen, denn die Neuauflage von Frankensteins Todesrennen ist wahrlich gelungen. Aus einer trashigen, ab und an sozialkritischen Typenparade mit hohem Actionanteil wurde eine Stylebombe und ein Powerhouse erster Kajüte, das bei angepasster Erwartungshaltung (Action und nichts mehr) blendend unterhält, in Jason Statham den charismatischsten Actionstar unserer Zeit aufzubieten hat, brillant an unsere heutigen Sehgewohnheiten angepasst wurde und einfach amtlichst rockt! für das Remake ... das Original schafft In diesem Sinne: freeman |
![]() | 20. November 2008 Infos zum Film! Seit seinem Mehrfach-Einsatz als „Transporter" steht Jason Statham wie kaum ein anderer für die bestechende Verbindung aus Autos und Schlagkraft. Frei nach Roger Cormans Kultklassiker aus den 70er Jahren (mit Sylvester Stallone und David Carradine) tritt der britische Star nun im „Death Race" des neuen Jahrtausends an. In einer nahen Zukunft ist Death Race ein Sportspektakel in der Cyber-Welt - größer als Nascar, Formel 1 oder der Superbowl. In waffenstarrenden PS-Boliden kämpfen Häftlings-Gladiatoren auf einem mörderischen Rundkurs auf der Gefängnisinsel drei Tage lang um den Sieg, die Freiheit und ihr Überleben. Die Regeln des Rennens könnten einfacher nicht sein: Es gibt keine Regeln. Als der dreifache Speedway-Champion Jensen Ames (Statham) für den Mord an seiner Frau, den er nicht begangen hat, im Gefängnis landet, stellt ihn die skrupellose Direktorin (Oscargewinnerin Joan Allen) vor eine einfache Wahl: Entweder er fährt und gewinnt das Death Race oder verrottet in seiner Zelle. Unterstützt von einem Mechaniker-Team und einer heißblütigen Beifahrerin setzt sich Jensen also hinter das Steuer eines gepanzerten 8-Zylinder Mustangs, der neben massig Pferdestärken auch ein Maschinengewehr unter der Haube und Rauch, Öl und Reifennägel als Geheimwaffen mit an Bord hat. In der Todesarena von Terminal Island beginnt ein mörderisches Spiel, bei dem die Feinde nicht nur auf der Rennstrecke lauern. Mit grimmiger Wucht und aggressiven Rennsequenzen schickt Genrespezialist Paul W. S. Anderson (Resident Evil, Alien vs. Predator) ein neues, atemberaubendes „Death Race" auf die Kinopiste. Knallharte Actionunterhaltung ohne Umwege. (Copyright: Universal Pictures) In diesem Sinne: freeman |
![]() | 20. November 2008 Und was fürs starke Geschlecht ;-) |
![]() | 20. November 2008 Supergeil! Ich freu mich schon so sehr darauf!! Besonders auf den leckeren Jason Statham…! Der Film ist ja ein Remake. In den 80ern (glaube ich) gab es einen Film namens „Death Race 2000“, der Film mit Jason heißt ja „Death Race 3000“. Hoffen wir mal, dass der gut wird! (Muss er ja… Jason Statham spielt mit Im Januar soll auch Transporter 3 kommen und Crank 2 folgt auch im nächsten Jahr. Ach, ich glaub ich bin im Himmel! Die Sam |
![]() | 20. November 2008 Der olle Death Race heisst ja eigentlich Frankensteins Todesrennen und hat den blutjungen Sylvester Stallone an Bord und einige hammerhart verquere Ideen. So gibt es bei dieser Version Punkt für überfahrene Zivilisten. Vor allem Omis und und Opis bringen extra viel Kohle. Echt eine Granate von einem Trashhammer ... In diesem Sinne: freeman |
![]() | 02. Dezember 2008 Kritik online! Sodale, die Kritik zum Film UND ZUM ORIGINAL ist nun oben nachzulesen! Die Neuaflage rockt einfach mal die Scheiße weg ... bzw. um es ganz ordentlich zu sagen: Macht Actionfans ne Heidengaudi In diesem Sinne: freeman |
![]() | 02. Dezember 2008 Die Bilder sind der Hammer! So eine Karre mit so'ner geilen Schnecke will ich auch haben! Dabei fällt mir gerade auf...Meine Sam ist so'ne geile Schnecke! Fehlt mir nur noch die Karre... Ob ich meinen Ford Focus auch so herrichten kann? Mal im Ernst... Wir haben Death Race in der Sneak Preview im orts- ansässigen Kino gesehen. Super-Geil!!! Der Film steht schon auf unserer DVD-Wunschliste! |
![]() | 04. Dezember 2008 Fazit: Nach Meinung von Mr. Sins - technisch- in jeder Hinsicht perfekt umgesetzt (nicht nur das Ausschalten ewig anhaltender Kopfschmerzen durch kopflosiges Beschreiten der Rennstrecke *s*) Schätzungsweise 50 Tonnen reine Munitionshülsen müssten es ebenso gewesen sein - wer reine Action und LAUT mag, bitte, geht doch erstklassig :o)) LG Eroticsins |
![]() | 05. Dezember 2008 LOL, das habe ich mich auch gefragt, ob da dann an den nicht mehr befahrenen Streckenabschnitten schnell Räumfahrzeuge die Hülsen weggemacht haben ... am Ende jedes Rennens war die Strecke doch sicher 2 cm höher In diesem Sinne: freeman |
![]() | 08. April 2009 Ich oute mich jetzt hiermit … und ihr könnt mich schlagen, anschreien, anspuken und mich mit Phantasietiernamen beschimpfen … aber … Paul W.S. Anderson ist einer der coolsten Regisseure unserer Zeit!!!! Warum? Weil er einfach unterhalten will und ihm das immer und immer wieder gelingt. Bei ihm habe ich immer das Gefühl, die Filme entstehen „aus dem Bauch heraus“ … ohne Hintergedanken dafür frenetisch Gefeiert zu werden. Einfach Spaß pur … Manchmal will ich einfach Autos sehen, die sich im Maschinengewehrdauerfeuer ein wildes Rennen liefern und um sie herum einfach alles explodiert und in Flammen aufgeht. Und Paul hat mein schlichtes Gemüt mit Death Race nicht enttäuscht und liefert auch noch die zweitheißeste Beifahrerin, die ich mir vorstellen kann. Grüße Jimbo |
![]() | 24. Juni 2009 Nachzügler ja und auch ich hab ihn gestern endlich gesehen und Wir Frauen brauchen ja das ganze Beiwerk "Chicks" zu den Karren nicht, denn da reicht uns EIN Hingucker völlig aus Sogar die Augen wurden zum Schluss feucht LG dat Shadow |
![]() | 26. Januar 2011 Death Race II Für den Videomarkt wurde eine DTV Fortsetzung gedreht, die durchaus mit beachtlicher B-Prominenz aufwartet und die Vorgeschichte von Frankenstein erzählt, also dem Fahrer, den Statham im eigentlichen Kinostreifen ersetzte. Der Film selbst hat es nun schwer in deutschen Landen. Die FSK verweigerte rundweg die Freigabe, weshalb der Film nur in die deutschen Videotheken kommen wird, während man für eine Kaufversion auf das deutschsprachige Ausland zurückgreifen muss ... Toll! In diesem Sinne: freeman |
![]() | 16. April 2011 Death Race 2 Der Film zeigt als Prequel den Werdegang von Carl "Frankenstein" Lucas und die Geburtsstunde des Death Race … das war’s dann leider auch schon. Denn im Grunde wärmt der Film nur das Erfolgsrezept des wahnsinnig unterhaltsamen Vorgängers auf … reduziert auf die Hälfte. Prominent besetzt, fehlt dem Film allerdings die nötige Zugkraft durch das Fehlen von Jason Statham und Joan Allen aus dem Erstling. Denn weder Luke Goss, als auch Lauren Cohen können ihren ähnlich angelegten Charakteren das Charisma verleihen, wie einst ihre Vorgänger. So bleibt im Schnitt eine annehmbare Direct-To-DVD-Produktion, welche erst in der letzten Hälfte die nötige Fahrt aufnimmt. Welches Problem allerdings die FSK mit dem Film hatte, bleibt mir schleierhaft. Bedenkt man, dass der erste Teil weitaus mehr an graphischer Gewalt zu bieten hat. So bekommt man den Eindruck, dass die FSK nach Willkür entscheidet … und hatte ein Prüfer dort einen schlechten Morgenschiss, gibt es eine Freigabeverweigerung für den nächsten Film den man ihm unter die Nase hält! So stelle ich mir das langsam vor!?! Grüße Jimbo |
![]() | 18. April 2011 Also im Großen und Ganzen kann ich das Gemopper über die zwei net nachvollziehen ;-)! Selten ein so straightes, abwechslungsreiches und flottes DTV Sequel eines fraglos überlegenen Kinofilmes gesehen! Was vor allem Roel Reiné anzulasten ist, dessen ultraedle Optik vor allem in den genialen, im Original nie vorkommenden Zeitlupenstudien, zum Tragen kommt und mit denen der Regisseur ganz nebenbei ein paar ultracoole Momente generiert. Das verwendete Stock Footage ist verschmerzbar (war die Brückenendensequenz eigentlich nur von Lethal Weapon 3 inspiriert oder doch übernommen?) und im hektischen Fahrgeschehen kaum ausmachbar. Kleinere Logikfehler (die Doppelpräsenz der Moderatorin ist der Oberhammer! Die gibt sich selbst Regieanweisungen in zwei Szenen! Großartig! Die prophetischen Fähigkeiten der Death Race Macher, wer welches Auto fahren wird, sind auch net ohne (aber noch halbwegs erklärbar)) verzeiht man aufgrund der hübsch ereignisreichen Story auch gerne. Die Action ist druckvoll, Luke Goss ganz sympathisch, die Nebendarsteller in Ordnung und die Anknüpfungen ans Franchise (etwa wenn Sean Bean Death Race 2000 im TV guckt) machen auch Laune. Absolut gelungene DTV Kost, die nur bei der Entstehung von Frankenstein zu gehetzt/abgehackt wirkt ... Aber wenn DTV Fortsetzungen IMMER SO aussehen würden, man würde net mehr mit den Augen rollen, wenn wieder welche angekündigt werden. In diesem Sinne: freeman |
![]() | 01. Mai 2011 der erste film war definitiv besser als der 2.! action-szenen waren zwar auch gute dabei, aber der erste teil war trotzdem besser! |