Kritik zu Hangover I und II

Hangover Originaltitel: Hangover, The Herstellungsland: USA Erscheinungsjahr: 2009 Regie: Todd Phillips Darsteller…

Öffentlich
28. Juli 2009
Kritik zu Hangover I und II

Hangover

Copyright: Warner Brothers

Originaltitel: Hangover, The
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2009
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Bradley Cooper, Justin Bartha, Zach Galifianakis, Ed Helms, Heather Graham, Ken Jeong, Jeffrey Tambor, Mike Tyson, Rachael Harris u.a.

-------------Story----------------

Doug wird bald sich bald in die Sklaverei verabschieden und seine Verlobte ehelichen. Bevor dies passiert, wollen seine besten Freunde Phil und Stu mit ihm noch mal richtig einen draufmachen. Gemeinsam mit Alan, dem absonderlichen Bruder der zukünftigen Braut, brechen sie nach Las Vegas auf, wo ihnen eine unvergessliche Nacht bevorsteht. Doch halt, unvergesslich trifft es nicht wirklich. Denn kaum wachen Phil, Stu und Alan am nächsten Morgen auf, flattert ein Huhn durch die komplett verwüstete Luxushotelsuite, ein Tiger macht das Klo unsicher, in einer Abstellkammer findet man ein Baby, Phil trägt ein Armband eines Krankenhauses ums Handgelenk, was darauf schließen lässt, dass er irgendwann im Laufe des Abends eingewiesen wurde und Stu fehlt ein Zahn. Nur wie das alles passiert ist, daran erinnert sich keiner der drei kopfschmerzgepeinigten Mitdreißiger. Moment, drei? Wo ist Doug? Eine Frage, die die drei letztlich sehr ungleichen Männer schnellstmöglich klären müssen, wird doch am nächsten Tag geheiratet!

-------------Kritik----------------

Hangover ist das seltene Beispiel einer amerikanischen Komödie, die es schafft, wirklich von Anfang bis Ende grandios zu unterhalten, ein durchgehend hohes Tempo beizubehalten, niemals in moralisierende Gefilde abzurutschen und auch nicht irgendwann in ein anderes Genre überzugleiten. Garant für diese erstaunliche Tatsache ist, dass Regisseur Todd Phillips den Zuschauer an der Seite der drei Chaoten Stu, Phil und Alan den Abend mit rekonstruieren lässt und ihn immer auf dem gleichen Kenntnisstand hält, wie ihn die drei Hauptfiguren haben. Das funktioniert schlichtweg hervorragend und sorgt für einen ordentlichen Spannungsbogen, zumal aufgrund abstruser Wendungen immer wieder dafür gesorgt wird, dass vermeintliche Lösungen in Hinsicht auf die Rätsel des Abends ad absurdum geführt werden. So hält Todd Phillips beinahe beiläufig das Interesse an seinem Film hoch, lässt ihn scheinbar lässig laufen und hat so alle Zeit der Welt für grandiose Gags, bei denen sich derbe, slapstickartige und trockene Kracher immer die Waage halten und das Niveau eigentlich so gut wie nie unter die Gürtellinie rutscht. Obendrein gelingt es Hangover, seine Pointen nicht allesamt am Anfang zu verbraten, sondern sie hervorragend und stimmig über die gesamte Laufzeit zu verteilen und so sogar am Ende noch echte Brachialgags aus der Hinterhand abzufeuern. Das Ergebnis ist schlichtweg kurzweiliges Amüsement vom Feinsten, das obendrein auf eine hochsympathische Darstellerriege zurückgreifen kann. Diese sind durchweg eher unbekannt, stellen sich dafür aber umso bereitwilliger in den Dienst des Streifens und sorgen seitens des Zuschauers für ordentliches Involvement. Das Drehbuch dankt es ihnen mit erstaunlich ernsten Untertönen und bitteren Kommentaren zu der heutigen gelangweilten und in Monotonie erstarrten gesellschaftlichen Mittelschicht, die abgesehen von Haus, Frau, Karriere und Familie anscheinend keine Ziele mehr zu haben scheint. Allerdings sollte man diese Einlagen nicht überbewerten, denn eine ernste Angelegenheit soll Hangover wahrlich nicht sein. Das unterstreicht schon die sehr klischeehafte Anlage aller weiblichen Figuren, die entweder Superzicken oder Stripperinnen sind.

-------------Fazit----------------

Alleine dieser Fakt macht schon eines deutlich: Hangover ist durch und durch ein Männerfilm! Man ist dabei, wie drei Kerle den Abend ihres Lebens rekonstruieren und auf immer neue, unglaubliche Highlights stoßen: Ein Einbruch bei Mike Tyson, der Diebstahl eines Polizeiautos, Strippbars, die Entführung eines Japaners ... männlicher und blöder geht kaum noch. Die ganze Chose ist stilvoll bebildert, der Soundtrack so passend wie schon seit Jahren nicht mehr und mittendrin lavieren sich drei großartige Darsteller immer tiefer in den Schlamassel. Dazu hält der Regisseur das Tempo atemberaubend hoch, schmeißt treffsicher mit Pointen um sich und lanciert beinahe mühelos endlich mal wieder eine wirklich durchgehend lustige Komödie. Ganz nach dem Motto: Was in Vegas passiert, ist immer einen Film wert *zwinker*

In diesem Sinne:
freeman
28. Juli 2009
Kritik zu Hangover II

Ich entere mal den Beitrag hier, das ehemalige Mitglied wird es mir sicher verzeihen *zwinker*

Hangover II

Copyright: Warner Bros.

Originaltitel: Hangover Part II, The
Herstellungsland: USA
Erscheinungsjahr: 2011
Regie: Todd Phillips
Darsteller: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha, Ken Jeong, Paul Giamatti, Mike Tyson, Jeffrey Tambor, Mason Lee, Jamie Chung, Sasha Barrese u.a.

Links nur für Mitglieder

-------------- Story -----------------

Stu plant zu heiraten. In bester Erinnerung dessen, was einst in Las Vegas passierte, beschließt er, seinen Junggesellenabschied so bieder wie irgend möglich zu halten. Ein gemütliches Lagerfeuer am Strand einer thailändischen Insel - auf der die große Hochzeit steigen soll - gemeinsam mit seinen Kumpels und dem Bruder seiner Verlobten scheint da gerade recht zu sein. Doch einen Filmriss später ist es wieder passiert! Stu, Phil und Alan erwachen in einer üblen und gut zugerichteten Absteige im Herzen von Bangkok, Alan hat keine Haare mehr, Stu ein kriegerisches Gesichtstattoo und vom Bruder der Braut ist nicht viel mehr aufzufinden als ein abgeschnittener Finger. Was ist nur passiert? Die Rekonstruktionsbemühungen führen die drei Chaoten durch verwüstete Straßenzüge (woran sie nicht unschuldig sind), Stripbars und thailändische Klöster. Und weit vor dem Punkt, wo sich alles irgendwie in Richtung guter Ausgang der Ereignisse entwickeln könnte, bleibt erneut nur eine wirklich fundierte und definitiv belegbare Aussage: Die drei wissen wirklich, wie man eine Party feiert ...

-------------- Kritik -----------------

Und Regisseur Todd Phillips, Regisseur des ersten Teils und des imo großartigen „Stichtages“, wusste ganz offensichtlich, wie genial die storytragende Idee seines überraschenden „Hangover“-Erfolgskrachers wirklich war. Nicht umsonst recycelt er den gesamten Ansatz eins zu eins und beweist erneut, dass die irre Idee der Wiederaufarbeitung der Ereignisse einer durchzechten Männernacht mühelos eine Komödie trägt und dank der bloßen Verlagerung der Geschichte in einen anderen Kulturkreis noch immer frisch, ja geradezu innovativ wirkt. Dabei ist gar nicht so sehr von Belang, dass sich die Figuren null entwickelt oder verändert haben. Auch die Tatsache, dass diverse Gags des Vorgängers nur rundum erneuert werden (der geklaute Tiger wird zum Mönchopi, der prügelnde Mike Tyson zum stockschwingenden Thaiklostermitglied) und arg vertraut wirken, stört hier nicht weiter, da sie weitgehend auf den Punkt sitzen und teils noch konsequenter zu Ende gedacht wirken als beim Vorgänger, der im Vergleich zur eins beinahe ein wenig gebremst wirkt.

Dies verdankt der Streifen vor allem seinen Darstellern, die sichtlich in ihren vertrauten Rollen aufgehen und deutlich eingespielter wirken als im Las Vegas Pendant. Ed Helms als eigentlich geerdeter, aber irgendwie umso kaputterer Normalozahnarzt macht die gewohnte schmerzhafte Läuterung durch und darf seinen inneren Dämonen freien Lauf lassen. Flankiert wird er von einem Zach Galifianakis, den Regisseur Phillips in „Hangover I“ noch sichtlich an der kurzen Leine führte und diesmal komplett freidrehen lässt! Jeder Auftritt des wüsten Wüterichs endet in One Liner Kaskaden oder überdrehten Slapstickorgien, in denen Galifianakis einem teils sehr abseitigen Humor frönt, der ein wenig an Will Ferrell erinnert, aber auf eine mal böse, mal dumme Art und Weise. Da ist es umso besser, dass Bradley Cooper, der offensichtlich als Bindeglied zwischen dem Zuschauer und seinen arg abgedrehten Kompagnons installiert wurde, extrem souverän aufspielt und für die notwendige Erdung im Kalauerirrsinn sorgt. Und den dreien bereitet Phillips eine gigantische Bühne! Lässt sie wirken, wüten, T-Hailand verwüsten und Shemales in ihr Liebesspiel einbinden.

Daneben hat niemand so recht Platz. Selbst Justin Bartha als Doug, von dem man annehmen musste, dass er nach dem „missglückten“ Kurzauftritt in „Hangover I“ mehr Platz eingeräumt bekommt, spielt für den Film keine Rolle. MTV Schnuckel Jamie Chung ist so hübsch wie egal und selbst Charakterfresse Paul Giamatti, im Vorspann prominent als Hauptdarsteller geführt, kommt über 5 Minuten belanglose Screentime nicht hinaus. Die erstaunlichste Personalie ist aber Nick Cassavetes. Eigentlich sollte seine Rolle des Tätowierers von Mad Mel Gibson gespielt werden, der der Rolle RICHTIG gut getan hätte!, dieser wurde aber wegen diverser Eskapaden aus dem Projekt gekippt und durch Liam Neeson ersetzt. Und am Ende flog auch er aus dem Film. Und man kann eigentlich nur vermuten was passiert ist, denn Nick Cassavetes ist in der Tätowiererrolle ziemlich arm dran. Phillips braucht die Rolle nur, um den Film am Laufen zu halten. Kein einziger Gag verirrt sich in die Szenerie und so kann man nur vermuten, dass man mit Neeson bei dessen Dreh ein Handlungselement vergessen hatte und er für einen Nachdreh nicht zur Verfügung stand. Im Großen und Ganzen hätte ein prominentes Gesicht diese Szene um ein x-faches bereichert. Schade. Dafür freut man sich bei Mike Tysons Auftritt ein zweites Arschloch ...

Regisseur Phillips hat seinen Streifen im Griff, wie der rauchende Affe im Film seine Drogengeschäfte. Erneut lanciert der imo begnadete Spezialist für Timing und Situationskomik eine irre temporeiche Gaglawine, die zu keinem Zeitpunkt ins Stottern gerät, Moralkeulen schwingt, Zeigefinger ausfährt oder an Tempo verliert. Befreit von jeglichen emotionalen Ballast, der zum Beispiel „Stichtag“ ab und an durchaus sehr gefühlig machte, reiht Phillips hier irre Szene an irre Szene und denkt gar nicht daran, sich dem gängigen US-Komödien Schema unterzuordnen. Auch rein handwerklich läuft sein Film irre rund! Die Einstiegsszenen erinnern in ihrer optischen Aufmachung an „Hangover I“ und die Bilder von der Hochzeitsinsel scheinen einem Katalog für die schönsten Reiseziele der Welt entsprungen zu sein. Und dann landet Phillips in Bangkok und schnürt dem Zuschauer die Luft ab. Seine Bilder sind fortan heftig farbübersättigt, transportieren hervorragend die schwüle und stickige Atmosphäre der Millionenmetropole und fangen vor allem den lebhaften Spirit Bangkoks hervorragend ein. Alles ist bunt, die Bilder laufen über vor Details, ständig wimmelt und wuselt irgendwas herum und selbst die Standardschauplätze wie Stripschuppen und Klöster tragen viel zur dichten Atmosphäre bei. Großartig. Da fällt die Musik im Vergleich deutlich ab. Hier wirkte die Auswahl im Vorgänger stimmiger und ironischer, vom herrlich schräg intonierten Endsong mal abgesehen *lol* .

Und dann ist da dieser Moment, wo der Gagmarathon einen wirklich geschafft hat und man eigentlich fast schon froh ist, dass der Abspann kommt. Und plötzlich reißt es einen noch einmal so richtig aus dem Sessel. Denn wie schon in Teil eins sehen wir nun anhand von Fotos, was an dem Abend wirklich passiert ist. Und das ist so krass, so derb, so heftig und so irre komisch, dass in meiner Vorstellung sogar Zitate aus dem Film gemurmelt wurden, die haargenau auf das soeben gezeigte Bild passten. Und fast ist man schon traurig, dass man WIEDER nicht zu sehen bekommen hat, wie der Abend wirklich ablief. Aber vermutlich würden dass die Lachmuskeln eines normalen Menschen eh nicht durchstehen.

-------------- Fazit -----------------

Und damit komme ich zum Fazit und beginne mit einer Warnung: Wer kein Todd Phillips Fan ist, wer Zach Galifianakis nicht sehen kann, wer bei derben Humor der Marke menschenverachtend und schadenfroh nicht lachen kann, wem bei zigfachen Fellatioanspielungen die Schamesröte einschießt und wem „Hangover I“ schon eine Nuance zu heftig wirkte, der halte sich bitte weit weeeeeeeeeiiiiiiiiiiiiiiiiiit entfernt von „Hangover II“! Dieser Film toppt seinen Vorgänger in allen Belangen um ein Vielfaches und das dürfte für einige Feingeister nicht wirklich erstrebenswert klingen. Der Rest erlebt eine Fortsetzung, die ihrem Vorgänger mühelos das Wasser reichen kann und ihn eigentlich nur deshalb nicht übertrumpft, weil der Überraschungseffekt des Vorgängers einfach fehlt und nicht wiederholt werden kann. Dazu sind sich Vorgänger und Nachfolger im Ablauf einfach zu ähnlich. Dafür drehen Phillips und Co. in der B-Note richtig heftig auf. Regisseur Phillips sorgt für ein irres Tempo und stimmige, technisch perfekte Bilder, seine Darsteller für eine brutal hohe Gagdichte und Bangkok für die notwendige Abwechslung, die Hangover II nicht zum bloßen Plagiat verkommen lässt. Ein absolut großartiger, absolut respektloser Komödienspaß ... mehr davon!

In diesem Sinne:
freeman
28. Juli 2009
Popcorn dem Vordermann in den Nacken spucken

love_stoned meinte zu Hangover I:

der film is der burner ich konnt nich mehr vorallem als se denn tiger weg gefahren haben und der wach wurde dann haben sie das auto ja geschoben der dickn kerl (weiß nich mehr de namen) hat sich so angestellt wie ich wenn ich nen kleines krabbelvieh sehe *g* ich konnt echt nich mehr *g*
hab mich sogar erschrocken als der tiger gebrüllt hatte meine sitznachbarn haben sich durch mich dann auch erschrocken einfach lustig :)

Hangover hält was er verspricht und ein bisschen mehr.

Wer im Kino sich vor lachen wegschmeissen möchte, ist hier goldrichtige.


Ich habe meinem Vordermann das Popcorn beim Lachen in den Nacken gespuckt.

Auch für Mädchen geeignet, denn wir haben hier die kurze Einführung in die einfache Welt des Mannes.


Beste Szene: Mike Tyson singt Phil Collins.
28. Juli 2009
Leute ...

.. spoilert doch nicht so viel .. *zwinker*

Wir gönnen doch Allen die herzhaften Lacher.

.. wir haben uns den Film letzten Donnerstag auch angeschaut
und sind auch nicht entäuscht worden.

Der Film ist keine Sekunde langweilig,
die Charaktere sind herrlich skurril (alleine der Schwager *zwinker*
und wer dann schon mal erleben durfte, wie bekloppt Vegas an sich schon ist, hat sicher nochmehr Spass.

Ich zitiere noch den Kommentar meiner Holden zu
"Alleine dieser Fakt macht schon eines deutlich: Hangover ist durch und durch ein Männerfilm!"

Reaktion: "Wieso ? Ich fand ihn auch geil .."

Somit kein Männerfilm wie zu erwartender "G.I Joe"
auch kein Schmachtfetzen wie "Die Frau des Zeitreisenden"
sondern unterhaltsame Minuten, die sich ruhig JEDER geben kann.

Also - rein da und viel Spass
Gruss die KissenTiger
29. Juli 2009
lustig

Echt klasse Film *top2* Da kann ich nur zustimmen. Sehr unterhaltsam und witzig, keine langeweile und auch kein standard Thema finde ich. Mal was anderes und sau komisch. *haumichwech*
30. Juli 2009

Hangover ist durch und durch ein Männerfilm

Seh ich anders*gg*

Das Kinopublikum hat gebrüllt vor Lachen,der Film war grandios,und es gab Szenen -und Abschlußapplaus,habe ich selten erlebt.
Besonders gut hat mir auch gefallen,dass die Schauspieler eher de B-C-Riege Hollywoods entsprangen,der Handlungsfaden war durchweg spannend,man konnte sich in die Protagonisten gut einfühlen
( jaaaaaa! auch w e n n ich eine Frau bin,ging dat!) und das Highlight des Filmes war sowieso der Schluß,aber den verrate ich natürlich nicht.

Selten so köstlich amüsiert,bei einer amerikanischen Komödie
Absolutes*top* für diesen Film,und ich gehe nächste Woche nochmal rein!
10. August 2009
Humor........

ist wenn man trotzdem lacht *fiesgrins*

Na ja, mein Humor ist das wohl nicht. Hier hochgepuscht von den Beiträgen wie unterhaltsam der Film sei, habe ich eigentlich mehr erwartet und nach der Hälfte des Films hätte ich gehen können, so wenig fand ich mich unterhalten.

Und das Publikum hat wohl auch mit ihrem Besuch abgestimmt. Samstagabend doch der Kinotag schlechthin, war der Film schon in ein kleineres Kino platziert worden und es verirrten sich höchstens 20 Zuschauer in den Film. Natürlich wieder mit den üblichen Begleitwerk von Popcorn und Co. und den dazugehörenden Geräuschen. Bäh..........
16. September 2009
Absolut genial!

Hab mir den Film gerade angesehen und muss sagen, dass ich wirklich selten so gelacht hab bei einem Film. Ich könnt ihn mir glatt nochmal ansehen.

*haumichwech*
18. September 2009
Endlich mal wieder etwas..

...gutes aus dem "gelobten Land" was abseits vom Mainstream zu überzeugen weiß.

Zum Glück kein typisch amerikanischer Film sondern eine durchweg gelungen Story....selten so gelacht bei einem Abspann. Geniale Fotos...wie aus dem eigenen Fotokarton.

Uneingeschränkt empfehlenswert....es sei denn man hat im Keller einen Raum in den man sich zum Lachen begibt *gg*

Micha
19. September 2009
Ach @Micha

offensichtlich habe ich so einen "Kellerraum". Erklär mir humorlosen Wesen, was daran so komisch ist, dass Männer einen Junggesellenabend im Puff verbringen?

Die Story gelungen? Kein Mainstream? Gähnn, so ein alter Hut, Bordelle leben von solchen Männerabenden *haumichwech*

Und ist das wirklich so witzig vor dem Hochzeitstag noch einmal fremd zu gehen? Ich will jezt gar nicht weiterspekulieren wie dann die Ehe verlaufen wird.
19. September 2009
@Evian

..hast du schon mal daran gedacht, dass es sich dabei um eine Film und nicht um das reale Leben handelt und "Hangover" gemacht wurde um zu unterhalten und Geld zu verdienen.

Auf den Sinn der Geschichte muss man ja wohl nicht eingehen sondern eher darauf wie erfrischend anders die Story umgesetzt wurde.

Schon mal was von Situationskomik gehört? Mir persönlich hat der Film sehr gut gefallen und ich fühlte mich extrem gut unterhalten. Und der Abspann mir den Fotos war mein Highlight in dem Streifen.

Aber über Geschmack kann man bekanntlich nicht streiten *g*.

Schönen Gruß in den Keller *smile*
Michael
19. September 2009
ehm ....

naja .. also .. ehm .. der film ist schrott. vielleicht nicht unbedingt "goldene himbeere"-schrott. aber definitiv nicht unterhaltsam. im nachhinein glaub ich das die macher sowas witziges machen wollten wie damals Fear and Loathing in Las Vegas es war. nur leider ist das, was mich angeht, völlig nach hinten losgegangen. der humor ist situationskomik. und dummerweise wurde diese meiner ansicht nach nur schlecht an den zuschauer vermittelt.
die situationen sind zwar allesamt nachvollziehbar, aber brachten mir bestenfalls hier und da ein lächeln auf die lippen. mehr aber auch nicht.

ich schätze mal hangover ist ein ähnliches mysterium wie damals "my big fat greek wedding". bei dem hab ich mich weggeschmissen vor lachen, andere dagegen fanden ihn einfach nur .. langatmig.

ähnlich hier. entweder man mag ihn. oder man geht vorschnell aus dem kino.
19. September 2009
Äpfel mit Birnen vergleichen...

...zählt nicht. Den Machern von Hangover nachsagen das sie eine Film in de Art von "Fear and ...." machen wollten finde ich schon etwas gewagt, zumal es nicht ansatzweise Parallelen gibt, abgesehen von Las Vegas.

Aber wie ich schon sagte Geschmack ist subjektiv und nicht übertragbar....

Ich finde es nur immer sehr merkwürdig wenn jemand sagt der Film ist Schrott und der und der Film sind "großes Kino". Muss doch jeder selber für sich entscheiden. Und dafür ist es hier nicht gerade eine große Hilfe *g*.

Ciao
Michael
21. September 2009

Wobei hier "Geschmack" eher unpassend wirkt. Es geht einfach um verschiedene Humoransätze. Weshalb ich, wenn ich Regisseur wäre, NIEMALS im Leben eine Komödie drehen würde. Niemals nicht würde ich nämlich behaupten, dass mein Humor massentauglich genug wäre, um eben wie Hangover 200 Millionen aus dem Stand einzuspielen. Dazu kommt noch, dass man den Humor anderer eh meistens nicht einschätzen kann, bis man ihn erlebt hat ... Und so ergeht es nun eben auch Hangover ... der eine lacht, der andere wendet sich mit Grausen ab ...

Da dreh ich lieber irgendwann ne Actionbombe oder nen Porno - da weiß man wenigstens vorher, worauf es ankommt *zwinker*

In diesem Sinne:
freeman
22. September 2009

Ja aber das Größte für einen Regisseuren ist es doch wohl so einen Überraschungserfolg zu landen wie "Hangover".

Natürlich ist Humor nicht x-beliebig übertragbar und auch nicht so einfach zu kopieren. Aber genauso wenig lässt sich platte Action kopieren und der finanzielle Einsatz wird um so höher je mehr Action geboten wird. Und bei der Vielzahl an schlechten Pornos geht das Konzept wohl auch nicht so ohne weiteres auf....

Es war ja auch nur meine bescheidene Meinung zu dem Film. Mir gefällt er halt *zwinker*

So dann mal auf zu nächsten "Filmkritik"....
Michael

Mehr zu Kritik zu Hangover I und II


Interessante Gruppen zum Thema

  • Kurzgeschichten

    Kurzgeschichten

    Hier seid Ihr eingeladen, Eure eigenen Kurzgeschichten - ob nun erotisch, witzig, frech-frivol oder nachdenkli
  • Große Brüste

    Große Brüste

    Die Gruppe soll für alle Liebhaber der "grossen Brüste" sein. Bitte vor der Bewerbung die Startseite lesen!
  • Lustschmerz

    Lustschmerz

    Wer die härtere Gangart im Bett mag, Spaß am Züchtigen hat oder von Schmerz angetörnt wird, ist hier richtig.