Kritik zu Gamer

Gamer Angepasste Variante jetzt auf der Hauptseite zu finden! In diesem Sinne: freeman

Öffentlich
11. Januar 2010
Kritik zu Gamer

Gamer

Copyright: Universum

Angepasste Variante jetzt auf der Hauptseite zu finden!
Gamer

In diesem Sinne:
freeman
11. Januar 2010

gute Kritik

zum größten Teil sehr treffend. Hätte mir im Nachhinein auch ein wenig mehr gewünscht, denn die Idee der Geschichte ist wirklich gut.

Mehr Blut, mehr Action, mehr Tiefe des Ganzen

Schnelle Schnitte, kurze Sequenzen & hohes Tempo mit denen ich bei "Ein Quantum Trost" oder "Transporter" noch echte Probleme hatte und dachte "mein Gott ich werde zu alt für sowas", sind wohl mittlerweile an der Tagesordnung und das Auge gewöhnt sich dran.

Na ja irgenwie schreit dieser Film mit seinem Ende nach einem Sequel und wir werden wohl nicht verschont werden, wer weiß vieleicht machen sie es ja besser beim zweiten Versuch.

3 von 5 Punkten von mir
11. Januar 2010

Ohne deine Kritik jetzt zerpflücken zu wollen (jeder hat ein Recht aus seinen persönlichen Schauwert), aber wie passen Sätze wie
Denn meines Erachtens ist Kino eigentlich immer noch dazu da, um Geschichten zu erzählen. Neue Geschichten! Wie will man denn Weltflüchten, wenn man keine glaubwürdige Weltflucht geboten bekommt?
aus dem Avatar-Thread mit der Bewertung von Gamer zusammen?
Wir sind uns doch denke ich einig, dass Gamer nicht wirklich eine Geschichte erzählt, geschweige denn eine glaubhafte oder stehe ich mit dieser Meinung alleine da?
11. Januar 2010

Kino - Geschichte - glaubhaft

hmm also ich denke mal jeder Film erzählt eine Geschichte ob diese glaubhaft ist ist doch wieder eine ganz andere Frage.

Sollen Filme denn nur glaubhaft sein, na dann hätten/bräuchten wir wohl nur noch ein Bruchteil der Kinos.

Dann wären die Regale in den Videotheken leer und Bibliothekn bräuchte auch keine Mensch.

Oder habe dich falsch verstanden nanimonai?
11. Januar 2010

Wegen mir muss ein Film gar keine Geschichte erzählen, aber das hatte ich im Avatar Thread schon geschrieben.
Ich wollte nur auf freemans Hinweis verweisen, mit dem er Avatar negativ kritisiert, den man so noch wesentlich deutlicher auf Gamer anwenden kann. Hier wird nicht mal im Ansatz eine glaubhafte Welt vermittelt und sind wir mal ehrlich, die "Geschichte" in diesem Film ist nicht wirklich eine. Es gibt keinerlei Dramaturgie, äußerst rudimentäre Charakterisierungen und Motive und eine doch äußerst platte Stereotypisierung. Das muss prinzipiell ja nichts schlechtes sein, das hat Running Man genauso gemacht... nur mit dem Unterschied, dass Running Man sich gar nicht erst Ernst nehmen will. Bei Gamer fehlt jegliche Selbstironie, um es als Satire werten zu können, was um so bedauerlicher wird, wenn in dieser Welt die Autos mit Kotze fahren können...
Also nein, Geschichte sehe ich nur dann, wenn wir das Ausschalten des Fernsehgerätes auch als Analogie des alten Kampfes schwarze Ameisen gegen weiße Ameisen sehen wollen.
12. Januar 2010

Gamer wurde mir im Vorfeld aber auch nicht als Neudefinition des Kinos verkauft. Diesen Anspruch hatte Avatar sehr wohl. Und wenn er dabei KEINE Geschichte erzählt, bzw. eine altbekannte, versagt er bei mir, weil er diesen Neuigkeitswert NICHT bieten kann. Gamer erzählt auch eine alte, allerdings von der Grundidee her alles andere als häufig gesehene Geschichte (das sollte man nicht ausblenden), hat witzigerweise auch den Avataransatz als Grundidee (Menschen steuern Abbilder einer fremden (hier seltsam "unvirtuellen") Welt) UND machte MIR Spaß. Dass die Geschichte dabei bloßer Kitt für die Schauwerte ist, habe ich selber in der Kritik angemerkt und da betreibe ich gerade auch bei Actionfilmen keinerlei Augenwischerei (einfach mal andere Actionreviews von mir goutieren). Und freilich gehe ich an Actiongülle ala Gamer anders heran, als an überhypte Hohlgeschosse. UND Gamer versucht auch nicht seine nicht vorhandene Story auf 2,5 Stunden zu strecken ... Das als kleine Unterschiede zu Avatar *zwinker* ... Ausserdem fühlt man sich als Egoshooter Fan sehr schnell sehr heimisch in Gamer ... weil man einfach auf bekannten Elementen dieser Spielvariante aufsetzt. Und alleine in den Society Parts hat Gamer zigmal mehr (kranken) Humor als Avatar, der ja nun der Inbegriff des sich selbst zu ernst nehmens ist ... Also meiner Meinung nach ... *zwinker*

Kurzum: Hätte man nicht versucht (und man macht es ja immer noch!) Avatar als Neudefinition des Kinoerlebnisses zu umschreiben, er wäre vermutlich etwas besser weggekommen, weil ich mich eventuell hätte darauf einstellen können, dass Innovation im Kino bedeutet, eine zigfach gesehene Story neu aufzulegen, mit Klischees und Ökogeheul vollzupropfen und mit ein wenig CGI Aimation zuzukleistern. Also all das zu machen, wofür Cameron leider seit Titanic nur zu bekannt ist. Dabei hat er mit True Lies bewiesen, dass er mit Genreregeln spielen kann und mit Terminator und Abyss setzte er einst erzählerische Standards im jeweiligen Genre. UND GENAU DANN ist mir die Avatarstory einfach zu billig!

Bei Gamer wusste ich im Vorfeld, dass seine Story höchst funktional aufgestellt ist und eben nur dazu dient, dem Wahnwitz von Neveldine und Taylor eine Richtung zu geben. Und hoi, genau das bekam ich auch ...

Wer ist also Schuld? Die PR Maschine hinter Avatar ... *zwinker*

In diesem Sinne:
freeman
12. Januar 2010

hihi, da bin ich ja froh, dass ich das ganze drum herum bei Avatar nicht mitbekommen hab und ihn ohne das gesehen hab.
Ich fand ihn gut*gg*
Aber weiß auch nicht warum man hier freeman so zerpflücken muss, wegen seiner Kritik zu einem Film in seiner gegründeten Gruppe.
Er läßt doch auch jedem seine Meinung.*schiefguck*

Und Gamer werd ich mir wohl erst anschauen wenn er im TV läuft, weil ich Crank schon nicht sooo cool fand wie alle sagten*grins*, aber das ist eben Geschmacksache. Gucken werd ich ihn trotzdem.
Frau will sich ja ihre eigene Meinung bilden*zwinker*

lg cherry*blume*
12. Januar 2010

Aber weiß auch nicht warum man hier freeman so zerpflücken muss, wegen seiner Kritik zu einem Film in seiner gegründeten Gruppe.

Das passt schon so *zwinker* ... seine Frage ist ja auch absolut legitim, auch wenn imo ein wenig Äpfel mit Birnen verglichen werden. Und das hier ist net meine Gruppe, das ist unsere ... Nur noch mal so zum Klarstellen *zwinker*

In diesem Sinne:
freeman
12. Januar 2010
Top

Habe ihn mir vorgestern angeschaut und fand ihn einfach genial...ist vllt nicht was für jeden aber trotzdem doch sehr empfehlenswert für die unter euch die auf aktion stehen
13. Januar 2010

(...)und in Deutschland geschnitten – das gehört einfach dazu LOL(...)
Leider habe ich Idiot mich nicht darüber im Vorfeld informiert, da wir uns den Kinobesuch ansonsten gespart hätten. Witzig finde ich diese Verarschung am mündigen „Endverbraucher“ schon lange nicht mehr. Daher fällt eine Bewertung von meiner Seite vorerst aus, bis ich den „kompletten“ Film gesehen habe.
Hurra Deutschland!!!
*guerilla* *deutschland*

Grüße
Jimbo
14. Januar 2010

Witzig isses auch net *zwinker* ABER es fällt zumindest wirklich null auf ... Also man geht net aus Gamer und denkt sich: Cutmüll ... Ist bei der Schnittfrequenz im Film aber auch net verwunderlich, dass man da recht unproblematisch Gewaltspitzen rausnehmen konnte. Von denen es aber immer noch einige hat ...

In diesem Sinne:
freeman
14. Januar 2010

Kurzum: Hätte man nicht versucht (und man macht es ja immer noch!) Avatar als Neudefinition des Kinoerlebnisses zu umschreiben, er wäre vermutlich etwas besser weggekommen,...

Aversionen oder Appetenzen basierend auf Erwartungshaltungen haben in Filmbesprechungen nichts zu suchen und genau deswegen habe ich dich ja darauf hingewiesen, dass ich es fragwürdig finde, eine Grundeinstellung (Kino ist dazu da, um Geschichten zu erzählen) auf Film x anzuwenden, auf Film y aber nicht, obwohl beide Filme einen ähnlichen Ansatz haben.
15. Januar 2010

Aversionen oder Appetenzen basierend auf Erwartungshaltungen haben in Filmbesprechungen nichts zu suchen

Na holla, vielleicht gilt das für wichtige Feuilletonisten aber nicht für mich als Filmfan ... *zwinker* ... ich schreibe IMMER aus diesem Standpunkt heraus. Und da blende ich persönlich nicht das Drumherum aus. Und Feuilletonisten machen es auch nicht, da für sie Blockbusterkino beispielsweise auch immer nur "dieses Kino" ist. Kritiken sind nunmal hochgradig subjektive Angelegenheiten. Wie und vor allem warum soll man da Aversionen ausblenden? Ich schreibe ja nicht allgemeingültig, ich beschreibe MEINE Eindrücke vom Film. Kritik eben. Willst du Objektivität musst du den Film analysieren. Allerdings ist das ein dann doch etwas anderes Feld. Für dich aber interessant, weil es da um genau solche Größen gehen KANN, wie du sie bevorzugst: Bilder ...

dass ich es fragwürdig finde, eine Grundeinstellung (Kino ist dazu da, um Geschichten zu erzählen) auf Film x anzuwenden, auf Film y aber nicht, obwohl beide Filme einen ähnlichen Ansatz haben.

Es ist genauso fragwürdig, zu behaupten, Kino müsse eigentlich nur innovative Bilder liefern und sich dann bei einem Optikgewitter wie Gamer doch wieder an der Story aufzuhängen. Hier wie da drehen wir uns da nur im Kreis oder argumentieren aneinander vorbei.

In diesem Sinne:
freeman
16. Januar 2010

Ich hab ihn nun auch gesehen und muss mich anschließen.
Actionkino wie man es von den Machern erwartet mit einer ziemlich abgedrehten Story die aber teilweise leider etwas auf der Strecke geblieben ist.

Buttler spielt wie fast immer gut und gekonnt den Helden der keiner sein will und vergießt im Laufe des Films reichlich Blut.

Den Dexter Darsteller als Bösewicht zu besetzen fand ich einfach nur herrlich. Es passte einfach wie Faust aufs Auge. Richtig gute Bösewicht Darstellung wie ich finde.

Was den Schnitt angeht, ich gebe zu, mir wurde in der Anfangssequenz etwas schwindelig da die Schnitte zu krass und zu schnell waren, aber das hatte sich ja zum Ende hin gegeben. Das es da dann nicht auffällt wenn was geschnitten wurde ist klar. Aber ich frage mich warum die das noch machen, obwohl der Film hier erst ab 18 läuft. Naja egal.

Herrlich schräg fand ich die Musicalszene relativ zum Schluss. Mich würd mal interessieren ob die von den Schauspielern gesungen war oder nicht.

Ich vergebe von fünf Sternen 3,5.
18. Januar 2010

Liest man den Abspann, wird bei I've got you under my Skin als Sänger Sammie Davis Jr. genannt. Normalerweise hätte da sonst Michael C. Hall gestanden. Und imo war die Singstimme für den Dexterdarsteller auch ein wenig zu hoch. Aber mit Bestimmtheit kann ich es auch nicht sagen.

In diesem Sinne:
freeman

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